Boris Herrmann als einziger Deutscher bei Solo-Artemis Transatlantik-Regatta gestartet
Er ist frischgebackener Diplom Ökonom, 26 Jahre alt, und will im internationalen Rennzirkus mitsegeln. Als neunter der Weltmeisterschaft 2007 in Australien in der Klasse der 505er-Jollen, elfter beim Minitransat 2001, einem Solo-Rennen für nur 6,50 Meter kleine Racer von La Rochelle (Frankreich) nach Bahia (Brasilien), will der gebürtige Oldenburger Boris Herrmann jetzt nach den Sternen im internationalen Hochseerennsport greifen. Jetzt ist es soweit: In Plymouth (GB) wird er sich als einziger Deutscher an dem traditionellen "The Transat" (Artemis Transat) nach Boston (USA) beteiligen, 4522 Kilometer oder 2537 Seemeilen alleine über den Atlantik. Frühjahrsstürme im Nordatlantik und vielleicht auch Eisberge auf einer Nordroute sind reale Gefahren, von der ständigen Müdigkeit der Einhandsegler gar nicht zu reden. Herrmann startet in einem Regattafeld internationale berühmter Segelikonen wie Vincent Riou, Michel Desjoyeaux oder der Britin Dee Caffari, Samantha Davis, und die französischen Hochsee-Segler, die aus dem Figaro-Circuis stammen, wie fast alle berühmten und erfolgreichen Hochsee-Segler.
